Saison 2020/2021 (2. Bundesliga)


TOPPS

 

Titel des Sammelwerks: Fußball Bundesliga (Offizielle Sticker-Sammlung 2020/2021)

Jahr: 2020

Sticker: 410

Sticker mit FCSP-Bezug: 2

 
Sticker 403: FC St. Pauli Wappen, Sticker 404: Christopher Avevor


Autogrammkarten

 

Autogrammkartensatz: 36

Saison: 2020/21

Trikowerbung: congstar

Autogrammkarten: 

AK: AK 01:

 

Anmerkung: Saisonstart:  Autogrammkarten,

AK 00: Lukas Daschner (21): „Früher mal Ronaldinho - und Neymar, wenn er die Schwalben weglässt", sagt Lukas Daschner, wenn er nach fußballerischen Vorbildern gefragt wird. Und lässt somit gleich erahnen, um was für einen Spielertypen es sich bei ihm, dem 1,85 Meter großen, beidfüßigen 21-Jährigen handelt, der da aus Duisburg zum FC St. Pauli gewechselt ist. „Ich will versuchen, die besonderen Momente zu bieten", sagt der offensive Mittelfeldspieler, der aus der MSV-jugend stammt und in der Vorsaison für die Zebras in der 3. Liga elf Tore erzielte und fünf vorlegte.

 

AK 00: Afeez Aremu (20): Auch Timo Schultz musste gestehen, dass er Afeez Aremu nicht kannte, bevor ihm St. Paulis Scout diesen defensiven Mittelfeldspieler vom norwegischen Erstligisten Start Kristiansand vorstellten. Und so wurde der 20-jäh-rige Nigerianer vom Unbekannten zum absoluten Wunschspieler. „Er ist vom Spielertyp her genau das, was wir brauchen: ein Balleroberer, ein aggressiver Spieler, der eher gegen den Ball denkt, trotzdem eine feine Technik hat und Situationen mit dem Ball fein auflösen kann", sagte Schultz über den dreifachen U20-National-spieler. Beim Pokal-Debakel in Elversberg konnte Aremu genau dieses Versprechen noch nicht einlösen. Dazu bleiben ihm nun 34 Spieltage in der 2. Liga.

 

AK 00: Daniel-Kofi Kyereh (24): Er war der erste Spieler, den Timo Schultz als St. Pauli-Trainer für seine neue Mannschaft gewinnen konnte: Daniel-Kofi Kyereh. Als Gewinn darf die Verpflichtung der offensive Mehrzweckwaffe durchaus bezeichnet werden. Dafür sprechen sechs Tore und sieben Vorlagen, die Kyereh für den SV Wehen Wiesbaden in der vergangenen Spielzeit beisteuerte. Seine große Stärke: seine Geschwindigkeit. Mit seiner Dynamik und seinem Tempo soll er St. Paulis Offensivspiel bereichern, erklärte Andreas Bornemann. Dort, im Angriff ist der Deutsch-Ghanaer vielseitig einsetzbar. „Ich fühle mich im Zentrum wohl, als Zehner oder als hängende Spitze. Ich kann aber auch auf den Außenpositionen agieren", sagt er selbst.

 

AK 00: Rodrigo Zalazar (21): Eine „Wunderkerze," von der jede Mannschaft, zwei, drei vertragen könne, hatte Timo Schultz angekündigt. Und präsentierte den Uruguayer Rodrigo Zalazar als neuen Mann fürs zentrale Mittelfeld. Nicht unwahrscheinlich, dass die Wunderkerze zündet - denn Zalazar, 21 Jahre jung und für eine Saison von Eintracht Frankfurt geliehen, überzeugt durch seine Dynamik und seine Aggressivität im Zweikampf. Kurzum: Der frühere uruguayische U20-Nationalspieler fackelt nicht lang. Mindestens eines fehlt dem vielversprechenden Zalazar, dem der Frankfurter Sportchef Fredi Bobic zutraut, er könne „mal sehr spannend werden, wenn er sich so weiterentwickelt", noch: die Ruhe am Ball. Schafft es der Rechtsfuß, weniger hektisch zu agieren, kann die Wunderkerze zur Mittelfeld-Feuerwalze heranwachsen.

 

AK 00: Simon Makienok (29): 201 Zentimeter misst Simon Makienok von Fuß bis Kopf. Besonders am oberen Ende seines tätowierten Körpers - er hat nach eigener Aussage aufgehört, sie zu zählen - liegen die fußballerischen Stärken des dänischen Sturm-Riesen: im Kopfballspiel. 24 seiner insgesamt 70 Profi-Tore in Deutschland, England, Dänemark und den Niederlanden erzielte Makienok mit seinem Schädel. Vergleiche mit seinem Sturm-Vorgänger Henk Veerman verbietet sich der sechsfache dänische Nationalspieler trotz der offensichtlichen Ähnlichkeiten in der körperlichen Konstitution. „Ich denke, wir haben einen unterschiedlichen Spielstil, ich habe meine eigenen Qualitäten", betont er. Zuletzt erzielte Makienok bei Absteiger Dresden in neun Spielen drei Tore - über so eine Quote würde man sich auf St. Pauli freuen.

 

AK 00: Dennis Smarsch (21): Ganz so weit, wie es seine Rückennummer vermuten lässt, ist Torwart-Talent Dennis Smarsch noch nicht. Auf seinem Shirt prangt zwar die Eins, zu Saisonbeginn muss sich der 21-Jährige aber erst einmal hinter Stammtorhüter Robin Himmel-mann anstellen. Trotzdem hegt er Ambitionen, schließlich kommt Smarsch vom Bundesligisten Hertha BSC. „Ich will auch Druck auf die Nummer eins ausüben", betont der 1,95-Meter-Mann mit der „ziemlich großen Klappe", wie er sich beschreibt. Vermutlich nicht die schlechteste Voraussetzung, um den inzwischen 31-Jährigen Robin Himmelmann zu fordern - und von ihm zu lernen. „Wir er-hoffen uns, dass er den Konkurrenzkampf unter den Keepern vorantreibt", sagt Sportchef Andreas Bornemann.

 

AK 00: Maximilian Dittgen (25): Maxi, Bulle, Kraftpaket (Timo Schultz), Rakete (auch Timo Schultz) - an Spitznamen mangelt es nicht für Maximilian Dittgen. Der 25-Jäh-rige soll mit seiner Physis vor allem auf dem linken Flügel, wahl-weise auch im Sturmzentrum, auftrumpfen. „Er ist jetzt nicht der feine Techniker, der fünf Übersteiger macht, sondern eher ein gradliniger Typ", sagt Vize-Kapitän Marvin Knoll über Dittgen, der von Absteiger Wehen Wiesbaden gekommen ist: „Der nimmt sich den Ball und rennt einfach an seinem Gegenspieler vorbei." Ein Kraftpaket eben. Oder um es mit Timo Schultz zu sagen: Dittgen habe „einen An-tritt wie mit einer Rakete im Arsch". Der Vertrag des früheren U-20-Nationalspielers, der 2012 mit Schalke Deutscher A-Jugend-Meister wurde, läuft bis 2022.

 

AK 00: Leart Paqarada (25): Er sei gekommen, „um zu spielen und Führung zu übernehmen", sagt Leart Paqarada. Der Linksverteidiger ist zwar erst 25 Jahre alt, hat aber schon 152 Spiele in der 2. Liga - allesamt für Sandhausen - und 19 für die kosovarische Nationalmannschaft auf seinem Fußball-Buckel. Auf St. Pauli soll er mit seiner Erfahrung und seinem Können das Vakuum, das sich in der vergangenen Saison hinten links gebildet hat, füllen. Und auf der Position endlich wieder für Stabilität, die mit Daniel Buballas Wechsel in das Abwehrzentrum verschwand, sorgen. „Mit Leart ist ganz klar besprochen, wo seine Position ist und wie sein Weg aussehen kann", sagt Timo-Schultz übel' Paqarada, der selbst „unangenehm sein" will in der Verteidigung. Darin liege seine Kernaufgabe. „Aber ich bin vom Typ eher offensiv ausgerichtet. Ich hab tierisch Spaß daran, der Mannschaft offensiv zu helfen." Dass er das kann, hat der geborene Bremer mit 18 Torvorlagen für Sand-hausen nachgewiesen.