Saison: 1950/1951(Oberliga Nord)


Greiling, Zigaretten, Lehnsahn

 

Titel des Sammelwerks: König Fußball

Jahr: 1951

Sammelbilder: 210

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 4

 

Sammelbild 30: St. Pauli klärt durch Rückzieher, Sammelbild 53: Hänschen Appel, Sammelbild 54: Alfred Boller, Sammelbild 55: Werner Kruppa

Des HSV großer Rivale wird, wie noch immer seit 1945, bei Vergebung der norddeutschen Meisterschaft ein maßgebendes Wort zu sagen haben. Wenn auch an der Mannschaft viel herumexperimentiert werden mußte, und wenn sie auch einen etwas überalterten Eindruck macht, so ist doch immer noch ausgezeichnetes Spielermaterial verfügbar. Der Berliner Hänschen Appel, egal, ob als Verteidiger oder Läufer wirkend, gibt mit seinen nach wie vor begeisternden Leistungen das gute Beispiel, daß ein Sportler auch noch dann, wenn er den 40 nahe ist (Appel wurde am 8.06.1912 geboren), vollwertige Leistungen bieten kann. Mehr als hundertmal spielte Appel für Berlin, fünfmal für Deutschland. In dieser Saison brachte St. Pauli mit durchschlagendem Erfolg den Stürmer Werner Kruppa heraus. Der temperamentvolle, schwarzgelockte Kruppa verdrängte Alfred Boller aus dem St. Pauli-Angriff bzw. der FC St Pauli schwankt heute, ob es richtiger ist, Boller als Verteidiger oder als Stürmer einzusetzen. Mit dem gleichfalls in Berlin geborenen Schönbeck besitzt der FC St. Pauli einen der besten deutschen Torhüter, in dem aus Weida stammenden Alfred Beck einen der talentiertesten Linksaußen. Der Nürnberger Außenläufer Robert Gebhardt steuert, zusammen mit dem Dresdner Stopper Walter Dzur, seine Erfahrung zur Stärkung der Hintermannschaft bei. Der gleich Appel unverwüstliche Läufer Harald Stender versucht sich neuerdings mit Erfolg im Angriff von St. Pauli.


Kosmos, Zigarettenfabrik, Memmingen

 

Titel des Sammelwerks: Fußball-ganz groß (Teil 1)

Jahr: 1950

Sammelbilder: 250

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 16

 

Sammelbild 12: St. Pauli - Führt 1:2, Sammelbild 13: St. Pauli - Führt 1:2, Sammelbild 138: Alfred Boller, Sammelbild 139: Walter Dzur, Sammelbild 185: Mannschaftsbild, Sammelbild 188: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 189: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 196: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 197: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 202: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 203: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 210: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 211: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 220: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 221: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 228: St. Pauli - SpVgg Fürth 1:0

Sammelbild 12: Fürth wirft St. Pauli aus dem Rennen. Hier rettet Goth vor dem anstürmenden Hamburger Kruppa. Sammelbild 13: Zahlreiche St. Pauli-Abwehr bremst den Fürther Sturm. Aus dem Spiel St. Pauli – Fürth 1:2. Sammelbild 138: Alfred Boller, Stürmer Sammelbild 139: Walter Dzur, Läufer Sammelbild 185: Mannschaft FC St. Pauli, Hamburg Sammelbild 188: Ein packender Zweikampf zwischen Zwickhöfer (Schalke) rechts und Sump St. Pauli. Sammelbild 189: Kleina (Schalke) erzielte soeben das einzige Tor für den Westmeister. Sammelbild 196: St. Paulis Stürmer Boller köpft über Liebrich II aufs Tor der „Lauterer“. Sammelbild 197: Der „Lauterer“ Torwart Adam erreicht gerade noch den Ball. Sammelbild 202: Hoffmann, der flinke Rechtsaußen der Fürther, überspringt Adam (St. Pauli). Sammelbild 203: St. Paulis Torwart Adam nimmt Mittelstürmer Horst Schade-Fürth den Ball vom Kopf.Sammelbild 210: Stender (St. Pauli) und Fritz Walter (am Boden). Sammelbild 211: An der sicheren Abwehr der „Lauterer“ scheiterten die Hoffnungen von St. Pauli. Sammelbild 220: Schönbeck im St. Pauli-Tor faustete Schalkes Torschützen Kleina das Leder vom Kopf. Sammelbild 221: St Paulis-Torwart Schönbeck verpasst den Ball, der aber am leeren Tor vorbeistreicht. Sammelbild 228: Ohne Zwischenfall geklärt.


Erfruti, Sulzbach-Rosenberg

 

Titel des Sammelwerks: Toor….Toor..! Volkssport Fußball

Jahr:

Sammelbilder: 60

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 1

 

Sammelbild 18: Spundflasche (rechts) und Miller begrüßen sich auf diesem Bilde als Kapitäne…

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Kathreiners Nachfolger, Kaffee, Tee, Margarine; Kauvit, Kaugummi, Chem. Fabrik, Sulzbach-Rosenbergg + München; Schüttenberg, Heinrich, Haso-Pudding, Osnabrück.

Sammelbild 18: Spundfalsche (rechts) und Miller begrüßen sich auf diesem Bilde als Kapitäne ihrer Mannschaften vor einem Treffen des HSV gegen St. Pauli. Die Rivalität der beiden Hamburger Großvereine ist uralt.


Holmar, Holsteinische Magarienefabrik

 

Titel des Sammelwerks: Toor….Toor..! Volkssport Fußball

Jahr:

Sammelbilder: 100

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 1

 

Sammelbild 32: Spundflasche (rechts) und Miller begrüßen sich auf diesem Bilde als Kapitäne…

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Krohn, Ernst, Magarinefabrik, Nortorf; Krüger, Heinz, Nährmittelfabrik, Hamburg-Altona.

Sammelbild 32: Spundfalsche (rechts) und Miller begrüßen sich auf diesem Bilde als Kapitäne ihrer Mannschaften vor einem Treffen des HSV gegen St. Pauli. Die Rivalität der beiden Hamburger Großvereine ist uralt.


Vogeley, Nährmittel, Pudding, Hameln

 

Titel des Sammelwerks: Deutsche Fußball-Meisterschaft 1951

Jahr. 1951:

Sammelbilder: 64

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 13

 

Sammelbild 4: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 5: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 11: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 12: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 20: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 21: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 29: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 30: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 39: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 40: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 41: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 49: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 50: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Kiddy, Kaugummi, Köln; Mühla Gewürz; Rockenmayer, Hch., Chem. Fabrik, Kaiserslautern.

Sammelbild 4: 36, Minute – Malinowski war mit dem Ball über das Spielfeld gefegt. Maßflanke zu Kleina, durch dessen Schuß Alm im St. Pauli-Tor geschlagen ist – das erste und einzige Tor der Knappen in diesem Spiel. Sammelbild 5: Nach der Pause drehten die Leute vom Hamburger Millerntor mächtig auf. Diesmal will es Mittelstürmer Sump genau wissen, kommt aber an Zwickhöfer nicht vorbei. Sammelbild 11: Stopper von Format – das ist Liebrich 2. Die Angriffe der „St. Paulianer“ pariert er in unermüdlichem Einsatz. Hier stoppt er mit Scherenschlag den St.-Pauli-Halblinken Haß. Sammelbild 12: An Stelle des gesperrten Schaak stand Adam im FCK-Tor. Daß er gefährliche Situationen zu meistern versteht, zeigt er in diesem Moment vor Beck und Boller durch eine klassische Parade. Sammelbild 20: Dem St.-Pauli-Torhüter Alm wurde von der schußfreudigen Kleeblattelf schwer eingeheizt, so auch hier, wo er nur mit Mühe einen Ball zur Ecke lenken kann. Sammelbild 21: Der Sturm der Spielvereinigung war in diesem Match in großer Fahrt. May versucht mit Panthersprung Boller einzuholen, um ihm den Ball abzujagen. Sammelbild 29: Ein rascher Kombinationszug der Lauterer Angriffsreihe hatte die Hamburger Deckung aufgerissen. Fritz Walter paßte zu Baßler, dessen Schuß von Eckel zum 1:0 in die Maschen gelenkt wird. Sammelbild 30: Gefährlicher Kopfstoß des einsatzfreudigen FCK-Linksaußen Wanger. Eckel steht hinter Dzur auf der Lauer, kommt aber nicht in Ballbesitz. Sammelbild 39: Schönbeck im St.-Pauli-Tor zeigte prächtige Paraden. Aber jetzt scheint er geschlagen, ein Kopfball Behrings hat ihn passiert, das Tor ist frei, doch das Leder geht ins Aus. Sammelbild 40: Aufhören – Aufhören! riefen die Zuschauer in der 2. Halbzeit. Vor allem St. Pauli spielte weit unter Form. Der Schalker Schlußmann Kersting bekam wenig Schüsse zu halten, die er sicher aufnahm. Sammelbild 41: Auch vom Schalker „Kreisel“ war in diesem „Meisterschaftsspiel“ nicht viel zu sehen; mit dieser „Kunst“ kann man keine Fußballkrone erben. Hier versucht sich Malinowski, aber sein Schuß klatscht ans Außennetz. Sammelbild 49: Wenige Minuten nach Spielbeginn kann Höger einen Prachtschuß von Woitas nur unter Aufbietung aller Kräfte parieren – 10 Minuten später führt eine leichtfertige Fußabwehr des Fürthers zum Siegestor der Hamburger. Sammelbild 50: Im Hechtsprung holte sich Rudi Schönbeck, der in diesem Spiel zwei Elfmeter hielt, den Ball vom Kopf des Kleeblatt-Stürmers Bauer, der für Appis auf halblinks eingesetzt war. 


Volley, Peppermint, Köln

 

Titel des Sammelwerks: Fußball-Meisterrunde 1951

Jahr: 1951

Sammelbilder: 96

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 19

 

Sammelbild 5: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 6: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 7: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 15: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 16: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 17: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 28: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 29: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 30: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 41: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 42: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 43: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 57: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 58:  St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 59: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 60: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 70: St. Pauli - SpVgg Fürth 1:0, Sammelbild 71: St. Pauli - SpVgg Fürth 1:0, Sammelbild 72: St. Pauli - SpVgg Fürth 1:0


Edelstolz, Kaffee, Hamburg

 

Titel des Sammelwerks: Deutsche Fußball-Meisterschaft 1950/51

Jahr: 1951

Sammelbilder: 88

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 11

 

Sammelbild 34: ???, Sammelbild 35: Alfred Boller, Sammelbild 36: Josef Famula, Sammelbild 37: Heinz Hempel, Sammelbild 38: Walter Dzur, Sammelbild 39: Harald Stender, Sammelbild 40: ???, Sammelbild 41: Alfred Beck, Sammelbild 42: ???, Sammelbild 43: ???, Sammelbild 44: Robert Gebhardt, Sammelbild 45: ???


Melchers & Co., Margarienefabrik, Voßloch/Holstein

 

Titel des Sammelwerks: Meisterschaftsspiele 1951

Jahr: 1951

Sammelbilder: 36

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 14

 

Sammelbild 2: St. Pauli - Schalke am 3.6.51 Resultat 0:1, Sammelbild 11: St. Pauli - Schalke am 3.6.51 Resultat 0:1, Sammelbild 12: St. Pauli - Schalke am 3.6.51 Resultat 0:1, Sammelbild 13: St. Pauli - Schalke am 3.6.51 Resultat 0:1, Sammelbild 14: St. Pauli - Schalke am 3.6.51 Resultat 0:1, Sammelbild 16: St. Pauli - Schalke am 3.6.51 Resultat 0:1, Sammelbild 19: St. Pauli - Schalke am 3.6.51 Resultat 0:1, Sammelbild 21: St. Pauli - Kaiserslautern am 13.5.51 Resultat 2:3, Sammelbild 24: HSV - St. Pauli am 30.04.50 Resultat 6:0, Sammelbild 25: St. Pauli - Kaiserslautern am 13.5.51 Resultat 2:3, Sammelbild 26: St. Pauli - Kaiserslautern am 13.5.51 Resultat 2:3, Sammelbild 28: FC St. Pauli Spieler Hänschen Appel, Sammelbild 31: St. Pauli - Kaiserslautern am 13.5.51 Resultat 2:3, Sammelbild 36: St. Pauli - Kaiserslautern am 13.5.51 Resultat 2:3

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Friesländer Stern.


Graute, Kaffee, Osnabrück

 

Titel des Sammelwerks: Fußball 1950/51 Oberliga Nord

Jahr: 1951

Sammelbilder: 272

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 16

Druck: Mercator F7

 

Sammelbilder ohne Nummer: Walter Risse (Trainer), Rudi Schönbeck (Torhüter), Ludwig Alm (Torhüter), Walter Risse (Trainer), Hans Appel, Alfred Beck, Alfred Boller, Walter Dzur, Josef Famula, Robert Gebhardt, Heinz Hempel, Werner Kruppa, Meyer-Emden, August Seyda, Harald Stender, Günther Woitas, Hans Sump

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Ballon Everts, Kaugummi, Herten; Haribo, Süßwaren, Bonn; Kiddy Kaugummi, Köln.


Bilder- und Werbedienst G.m.b.H., Wanne Eikel

 

Titel des Sammelwerks: Sportbilder Album (Verschiedene Sportarten)

Jahr: 1951

Sammelbilder: 320

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 10

 

Sammelbild 98: Appel, Flatho, Dzur, Sammelbild 99: Streitle, Schönbeck, Spundflasche, Auswahl A - B in Dortmund, Sammelbild 134: Schönbeck, St. Pauli Hamburg, Sammelbild 163: St. Pauli - SpVgg Fürth in Gelsenkirchen, Sammelbild 164: St. Pauli - SpVgg Fürth in Gelsenkirchen, Sammelbild 165: Borussia Dortmund - St. Pauli Hamburg, Sammelbild 166: Liese, St. Pauli Hamburg, Sammelbild 167: Borussia Dortmund - St. Pauli Hamburg, Sammelbild 168: Borussia Dortmund - St. Pauli Hamburg, Sammelbild 169: Schönbeck, St. Pauli Hamburg, Sammelbild 268: Hänschen Appel und Paul Janes

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Bauer, Pumpernickel, Bochum; Knäpper, Brotfabrik, Duisburg; Obershoff's Kaffee; Ossenbühl.


Bilder- und Werbedienst G.m.b.H., Wanne Eikel

 

Titel des Sammelwerks: Sportbilder (Bilder ohne Goldrad und Nummer)

Jahr: 1951

Sammelbilder: 352

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 5

 

Sammelbilder ohne Nummer: Schönbeck, St. Pauli Hamburg; Börner,St. Pauli Hamburg; Borussia Dortmund - St. Pauli; Borussia Dortmund - St. Pauli; Hempel, St. Pauli

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Brahm Brot, Marxloh-Hamborner Brotfabrik, Ernst im Brahm; Cornelius Penaat, Tenter & Dehnen Brot; Knäpper, Brotfabrik, Duisburg


Schuma, Schumann, OK Kaugummi, Pinneberg und Hamburg Altona

 

Titel des Sammelwerks: Vom deutschem Sport: Fußball 1950/51 - Band III

Jahr:

Sammelbilder: 80

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 9

 

Sammelbild 4: Mannschaft St. Pauli, Sammelbild 4: St. Pauli - HSV 5:0, Sammelbild 5: St. Pauli - Holstein Kiel 2:0, Sammelbild 14: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 17: St. Pauli -1. FC Kaiserslautern 2:4, Sammelbild 22: SpVgg Fürth - St. Pauli 4:1, Sammelbild 29: 1. FC Kaiserslautern - St. Pauli 2:0, Sammelbild 33: St. Pauli - Schalke 04 0:1, Sammelbild 37: St. Pauli - SpVgg Fürth 1:0

Sammelbild 4: Durchgangsrunde: St. Pauli – HSV 5:0. Eine große Überraschung bedeutet die klare 0:5-Abfuhr des HSV durch St. Pauli. Am 22. April fällt im Norden die Entscheidung. Durch einen 6:4-Erfolg über den VfB Oldenburg erkämpfte sich der HSV die Meisterschaft, die vierte seit dem Bestehen der Oberliga Nord. Sammelbild 5: Durchgangsrunde: St. Pauli Holstein Kiel 2:0. Der FC St. Pauli sichert sich durch ein 2:0 über Holstein-Kiel den wichtigen zweiten Platz. Wieder wurden alle Gegner im Endspurt erledigt, in der ersten Runde sah es nicht danach aus. Die Entscheidungen sind gefallen, wenn auch zumeist erst am letzten Spieltage. Als neue Meister und Zweite stellen sich vor: Liga Nord: Hamburger Sportverein und FC St. Pauli. Sammelbild 14: Der erste Spieltag: Schalke 04 – St  Pauli 1:2. 40 000 Zuschauer füllen die „Glückauf“-Kampfbahn. Das Spiel rollt, der Schalker Kreisel läuft auf Hochtouren, aber in Tornähe ist es aus. Die routinierte und schlagsichere Abwehr der Hamburger zerstört alle Kombinationszüge. In der 36. Minute umspielt Malliowski Dzur, wird angegriffen, dribbelt weiter, nochmal und nochmals und schiebt den Ball zu Kleina, der unter tosendem Jubel zum 1:0 einschießt. Kurz nach der Pause schafft St. Pauli durch Woitas den Ausgleich. Mit ihren überraschenden Vorstößen aus der Defensive sind sie immer gefährlich. Als Kruppa in der 80. Minute mit schönem Schuß das 2:1 erzielt, ist das Spiel für die Knappen verloren.Jubel im Norden! Den Erfolg St. Paulis über die ruhmreichen Knappen hatte keiner erwartet. Sammelbild 17: Der zweite Spieltag: St. Pauli – Kaiserslautern 2:4.  Die Lauterer ohne O. Walter gegen den Schalkebezwinger, das kann eine Sensation geben, wer weiß? – Schon in der elften Minute jagt Basler einen Freistoß aus 30 bis 35 Meter Entfernung unhaltbar in die Maschen, sieben Minuten später verwandelt er eine Maßvorlage von Fritz Walter durch Bombenschuß zum 2:0. Langsam finden sich die Hamburger und gehen zum Gegenangriff über. In der 33. Minute ein Elfmeter für St. Pauli – erregter Protest bei den Lauterern. Aber Fritz Walter nimmt den Ball, legt ihn für die Hamburger zurecht und beruhigt seine Leute. Das war Sportgeist, wie man ihn gern sieht! Boller schießt – Tor! – 2:1. St. Pauli drück und drückt, die Waltermannschaft muß sich rühren, selbst Fritz hilft hinten aus. Da – plötzlich aus der Defensive eine zügige Kombination durch die aufgerückten Hamburger, und Wanger schießt ein zum 3:1. Das ist der Sieg! Doch nein, schon eine Minute später heißt es durch Kruppa 3:2. Wenige Minuten später zeigt Fritz Walter wieder eine Glanzleistung. Er stürmt an Dzur vorbei dem Tore zu. Alm flitzt heraus – eine geschickte Körpertäuschung durch den Angreifer – der Tormann ist umspielt – und ruhig schiebt Fritz das Leder ins Netz zum 4:2 und damit zum Siege. Sammelbild 22: Der dritte Spieltag: Spielvereinigung Fürth – St  Pauli 4:1. Von Beginn an diktiert Führt das Spielgeschehen und gibt ihrer Überlegenheit durch Tore von Appis und Schade Ausdruck. St. Pauli führt blitzschnelle Vorstöße durch, die gefährlich sind, aber nicht zum Erfolge führen. Als Schade eine Minute nach der Pause sogar auf 3:0 erhöht, raffen sich die Hamburger auf und berennen erneut das Tor der Kleeblätter. Es fehlt aber der nötige Druck, der entscheidende Schuß und – Glück. Mehrere Male kommt der Ball vom Pfosten zurück, oder er fegt um Zentimeter am Tor vorbei. Das deprimiert, und die Fürther bekommen wieder Oberwasser. Als Schade durch eine feine Leistung das 4:1 erreicht, ist der Kampf entschieden. Sammelbild 29: Der vierte Spieltag: 1. FC Kaiserslautern – St. Pauli 2:0. Die Lauterer, ohne O. Walter, finden sich zuerst und eröffnen nach einer Viertelstunde durch Eckel den Torreigen. Nach weiteren 15 Minuten serviert Fritz Walter eine Maßvorlage, und wieder heißt es durch Eckel 2:0. Nach der Pause übernimmt St. Pauli die Führung, die Lauterer beschränken sich auf Vorstöße aus der Verteidigung heraus, die immer gefährlich sind. Die Hamburger verzetteln sich in Einzelaktionen, mit denen die Lauterer leicht fertig werden. So bleibt es bei dem Torergebnis der Halbzeit bis zum Schluß. Sammelbild 33: Der fünfte Spieltag: St. Pauli - Schalke 04 0:1. Ein Spiel ohne Höhepunkte. Schalke spielt gegen einen harmlosen Gegner, der aber auch nichts von seiner sonstigen Form zeigt. Aber auch die Knappen bieten nichts im Vergleich zu den Leistungen an den vorherigen Sonntagen. Das einzige Tor schießt in der 13. Minute der Läufer Dargaschewski. Sammelbild 37: Der sechste Spieltag: St. Pauli Fürth 1:0. St. Pauli zeigt ein anderes Können als am Vorsonntag. Diesmal wird gekämpft und das Spiel mit einem kaum erwarteten Sieg beendet. Gewiß, die Fürther haben oft Gelegenheit, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen, vor allem in der zweiten Hälfte, als ihnen zwei Elfmeter zugesprochen werden. Aber Hofmann und Nöth besitzen nicht die Nerven, um Schönbeck zu schlagen. Das Tor für Hamburger fällt in der ersten Spielhälfte, als Höger, statt zu fangen, den Ball mit dem Fuß abwehrt. Beck kann das Leder annehmen und seelenruhig ins leere Netz schieben. Bei dem einen Tor bleibt es, denn weitere Torchancen auf beiden Seiten werden nicht ausgenutzt oder durch die Abwehr vereitelt.


Bilder- und Werbedienst G.m.b.H., Wanne Eikel

 

Titel des Sammelwerks: Sportbilder (1 - 200)

Jahr:

Sammelbilder: 200 (Serie VII: 151-175)

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 8

 

Sammelbild 153: Schönbeck, Sammelbild 154: Famula, Sammelbild 155: Dzur, Sammelbild 156: Hempel, Sammelbild 166: Schalke - St. Pauli, Sammelbild 167: Schalke - St. Pauli, Sammelbild 168: Schalke - St. Pauli, Sammelbild 169: Schalke - St. Pauli

 

Anmerkung: Die betreffenden Sammelbilder wurden auch von folgenden Firmen herausgegeben/abgegeben: Ballon-Everts; Doerr Zigarettenfabrik G.m.b.H. Kirn/Nahe.


Schuma, Schumann, OK Kaugummi, Pinneberg und Hamburg Altona

 

Titel des Sammelwerks: Vom Deutschen Sport: Fußballgrößen in Training und Kampf, Band IV zweiter Teil (Bild: 65 - 128)

Jahr:

Sammelbilder: 64

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 2

 

Sammelbild 76: Schalke 04 - St. Pauli 1:2, Sammelbild 92: Schalke 04 - St. Pauli 1:2

Sammelbild 76: Auf eigenem Platz gegen den norddeutschen Zweiten zu verlieren, war für die Knappen bitter. Malinowski - Schalke (links) führt den Ball, Dzur St. Pauli stört aber bereits. Sammelbild 92: Ein guter Schuß von Matzkowski (Schalke) und – ein guter Schnappschuß des Photographen. Wieder einmal haben sich die Männer aus dem Kohlenpott bis in die Tornähe von St. Pauli gekreiselt, jetzt muß der Torschuß kommen, und er kommt glashart von Matzkowski, ebenso gut blitzschnell reagierend, wehrt Alm (St. Pauli) mit den Fäusten ab. Das ist können auf beiden Seiten.


Heinrich Schüttenberg, Osnabrück

 

Titel des Sammelwerks: Fußballsport

Jahr:

Sammelbilder: 11 (höchste bekannte Nummer 19)

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 3 (bekannt)

 

Sammelbild 3: HSV - St. Pauli,  Sammelbild 10: Boller St. Pauli, Sammelbild 11: Die Mannschaft des FC St. Pauli Hamburg

 

Anmerkung: Den schönen Buchrücken mit Goldprägedruck zum Preis von 0,90 DM sowie Textseiten zum Einheften, welche laufend nach dem neusten Stand im Fußballsport ergänzt werden, erhalten sie bei Ihrem Kaufmann.

Sammelbild 03: St. Pauli war vier Jahre lang der größte Gegenspieler des HSV. Auf unserem Foto rettet Torwart Schönbeck (St. Pauli) vor den anstürmenden Rohrberg, Wojtkowiak und Krüger (alle HSV). Sammelbild 10: Eine kleine Spitzentanz-Einlage des ausgezeichneten St. Paulianers Boller. Wer macht ihm diesen Rückzieher nach? Im Hintergrund Gehmlich (VfL Osnabrück). Sammelbild 11: Die Mannschaft des FC St. Pauli Hamburg, die in diesem Jahr ins Mittelfeld zurückfiel: Miller, Erb, Haß, Wöhler, Boller, Sommerfeld, Sump, Woitas, Gebhardt, Fiedler, Heitmann. Sitzend: Dzur, Hempel, Stender, Schönbeck, Famula, Beck.


Mapel Leaf, Canadian Chewing Gum, Wesel

 

Titel des Sammelwerks: Kampf um die Meisterschaft

Jahr: 1951

Sammelbilder: 112

Sammelbilder mit FCSP-Bezug: 13

 

Sammelbild 99: Rudi Schönbeck, Sammelbild 100: Josef Famula, Sammelbild 101: Alfred Boller, Sammelbild 102: Hans Appel, Sammelbild 103: Walter Dzur, Sammelbild 104: Robert Gebhardt, Sammelbild 105: Kurt Haß, Sammelbild 106: Harald Stender, Sammelbild 107: Hans Sump, Sammelbild 108: Günter Woitas, Sammelbild 109: Alfred Beck, Sammelbild 110: Walter Risse, Sammelbild 111: FC St. Pauli Wappen, Sammelbild 112: Bernbeck (Schiedsrichter)

Hamburg gehört zu den Städten, die im Fußballsport eine besondere Stellung einnehmen. War es doch Austragungsort des ersten Endspiels zwischen dem VfB Leipzig und dem DFC Prag. Nur wenige Zuschauer erlebten damals einen 7:2 Sieg der Leipziger Bewegungsspieler. Fünfzehn Jahre zuvor hatte der Fußballsport in der Hansestadt bereits festen Fuß gefaßt, während der FC St. Pauli erst im Jahre 1907 gegründet wurde. Sich aber rasch entwickelte, alsbald an den Punktspielen der Norddeutschen Fußballverbandes teilnahm und neben dem HSV als zweiter Großverein in den Vordergrund rückte. Schon vier Jahre nach der Gründung war die Zahl der Aktiven auf sieben Herren- und zwei Jugendmannschaften angewachsen. Im Jahre 1920 wurden die ersten Pläne zur Ausgestaltung des bis dahin sehr bescheidenen Platzes erörtert. Im gleichen Jahr stieg die erste Mannschaft in die Liga auf. Im Verein geht es stetig aufwärts. Nach einigen Jahren zählt man schon 15 Herren- und 18 Jugendmannschaften. Mit der Erringung der Meisterschaft der Hamburger Bezirksklasse im Jahre 1930 ist der Sprung in die Oberliga geglückt. Der Platz am Millerntor ist dem umfangreichen Sportbetrieb nicht mehr gewachsen, er wird umgebaut und modernisiert. Mit nunmehr 24 Herren- und 26 Jugendmannschaften verfügt der FC St. Pauli – man schreibt das Jahr 1935 – über den größten Spielbetrieb aller Hamburger Sportvereine. Dieser wird, eingeschränkt natürlich, auch während des Krieges aufrechterhalten und es spricht für die St. Paulianer, daß sich die Liga-Elf, mit Jugendlichen durchsetzt, in die Spitzengruppe der Hamburger Liga vorarbeitet.1945 heißt es “Alle Mann an Bord”, denn die gesamte Platzanlage ist restlos zerstört. Es wird intensiv gearbeitet, gleichzeitig die erste Mannschaft neu geformt und geschliffen. Man staunt in der Hansestadt, als schon im September 1946 Einladung zur ersten Großveranstaltung auf dem neuerrichteten Platz am Millerntor ergeht. Diese Tat muß belohnt werden, sagen die Hamburger. 35 000 kommen und erleben einen schönen 1:0-Sieg über Schalke 04. Groß geschrieben wird in der St. Pauli-Vereinsgeschichte das Jahr 1948, bringt es doch die Teilnahme an der “Deutschen”. Union Oberschönweide Berlin wird mit 7:0 überragend abgefertigt, aber in der Zwischenrunde zieht der 1. FC Nürnberg die Bremsen an und zwingt mit einem knappen 3:2-Ergebnis die Norddeutschen zum Ausscheiden. Jedenfalls gehört FC St. Pauli zum Kreis der deutschen Fußballvereine, denen auch nach 1945 wieder eine führende Rolle zugefallen ist. Der ewige Zweikampf “Millerntor” – “Rothenbaum” will nicht abreißen und es ist recht bezeichnend, daß andere Mannschaften bisher nicht entscheidend in diese Auseinandersetzung um die Vormachtstellung im Norden eingreifen konnten. Das scheint dafür zu sprechen, daß Tradition doch als eminent starker Faktor wirkt. Bis dato war der HSV fast immer Nordmeister, St. Pauli Vizemeister. Gegenwärtig zeichnet sich allerdings eine andere Situation ab, doch darüber einige Worte am Schluß dieser Betrachtung. Der sehnlichste Wunsch aller St. Paulianer, ihre Mannschaft endlich einmal im Endspiel um die “Victoria” zu sehen, oder gar als Deutschen Meister zu feiern, ist bisher nicht in Erfüllung gegangen. Als am vorletzten Mai-Sonntag 1950 die Meisterrunde angelaufen war, schien die “Uhr” auf einmal richtig zu gehen. Gegner war die Gauchel-Elf von TuS Neuendorf, technisch versiert und mit Spielern wie Voigtmann, Unkelbach, Warth, Miltz, Ahlbach und schließlich Gauchel auf halblinks, dazu im Tor der ehemalige Nationaltorhüter Jahn, ausgezeichnet besetzt. St. Pauli zog mit Schönbeck; Appel, Hempel, Liese; Dzur, Stender; Zimmermann, Börner, Kruppa, Sump und Beck, als einem Stamm von oft bewährten Fußballstrategen, in diese Vorentscheidung. In der ersten Viertelstunde drehten die Südwestvertreter ganz gehörig auf, doch die Hanseaten hatten einen unbändigen Kampfeswillen mitgebracht. Durch ihre kraftvollen Zweckkombinationen nahmen sie das Spiel immer deutlicher auf ihre Schußstiefel und als der Schlußpfiff ertönte, war durch Tore von Sump, Beck und Wirbelwind Kruppa ein sehr eindrucksvoller 4:0 Sieg errungen. 14 Tage später – Zwischenrundenspiel – Schauplatz Glück-auf-Kampfbahn in Gelsenkirchen – Gegner: Sp Vgg Fürth. 30 Grad im Schatten, das drückt auf alle im weiten Rund, Erregung nicht nur auf den Tribünen, sondern unverkennbar auch bei den 22 Akteuren. Es geht hart auf hart und alles scheint sich gegen die Männer von der Waterkant verschworen zu haben. Die stärkste Kraft im St.-Pauli-Sturm, Kruppa, kurz nach Spielbeginn angeschlagen, ist für die ganze Spielzeit zum Statisten verurteilt. Elfmeter für Fürth wegen Hand von Hempel, von Brenzke verwandelt. Zwar schießt Zimmermann ein prächtiges Tor für Hamburg, aber Fürth hatte vorher schon den zweiten Treffer gebucht. Das Spiel ist für St. Pauli verloren und der Weg zur Vorschlußrunde und zum Endspiel verbaut. Auch im folgenden Jahr begann die Meisterschaftsfahrt glücklich. Wieder hatten die Zuversichtlichen Oberwasser. Warum auch nicht, wenn man auf dem gefährlichen Gelände in Gelsenkirchen dem Platzbesitzer zwei Punkte aborganisiert. Dabei hatte niemand von den 40 000 Besuchern daran gezweifelt, daß die Schützlinge Szepans aus ihrer Begegnung mit dem Nordzweiten eine glatte Gewinnrechnung aufmachen. Doch das Spiel der St.-Pauli-Elf lief wunderbar, die königsblaue Abwehr mußte alle Sicherungen einschalten, um nicht schon am Anfang überrumpelt zu werden. Gegen zwei beispielhafte Toraktionen der Gäste war aber selbst Kersting im Schalker Gehäuse machtlos. Haß und Kruppa schlossen sie mit Kernschüssen ab, womit die 1:2-Niederlage der „Knappen“ und das zweite Sensationsergebnis dieses Meisterschaftssonntages fertig waren. Noch sensationeller allerdings wirkte es, daß St. Pauli nach diesem großartigen Erfolg sich vier Sonntage hintereinander auf der Verliererstraße bewegte. Die Elf hatte plötzlich einfach nicht mehr das notwendige Stehvermögen für die schweren Spiele, und selbst die Standartläuferreihe Stender – Dzur – Gebhardt ließ ihre oft gerühmte Stabilität nicht selten vermissen. Im Spiel gegen Kaiserslautern hing schon am Anfang alles vollkommen schief. Erst eine Viertelstunde war gespielt, da saßen schon zwei Bombensachen im Hamburger Hafen. Zwar stürmten die Millerntorleute gegen Schluß mit aller Wucht, eine bildschöne kombination Boller – Kruppa brachte den Anschlußtreffer und gewaltigen Auftrieb. Doch die Akteure vom Betzenberg behielten in dieser gefährlichen Situation die Nerven und ließen den Sieg, den Fritz Walter zwei Minuten vor Schluß sogar noch auf 2:4 ausbaute, nicht mehr aus der Hand. Am Fürther Ronhof setzte es im nächsten Spiel gar eine 1:4-Niederlage ab, obwohl der Sturm der Hanseaten streckenweise groß in Fahrt war. Pech auf Pech einerseits und zudem das Fehlen der letzten spielerischen Konsequenz ließen auch die beiden ersten Partien der Rückrunde gegen den 1. FCK und Schalke verloren gehen. Im letzten Match, gegen die „Kleeblätter“, gab es auf eigenem Platz zum Abschluß noch einen 1:0-Sieg. Diesmal stand den Paulianern das Glück, besser gesagt das Unvermögen der Fürther Sturmreihe in reichem Maße zur Seite. So hatten die Süddeutschen innerhalb von 10 Minuten 2 Elfmeter zugesprochen erhalten, doch geradezu träumerisch verschossen Hoffmann und Nöth diese hundertprozentigen Chancen. Damit blieb das einzige „Törchen“, das linksaußen Beck in der 14. Minute erziehlt hatte, tatsächlich bestimmend für den Hamburger Erfolg. Die Gesamtbilanz aus der Meisterschaftsrunde aber war für den Vizemeister der norddeutschen Oberliga wenig erfreulich. Dabei war die Mannschaft „vor Tisch“ vielfach als Geheimtip angekündigt worden. Offenbar hat man am Millerntor die Lehren aus dem Gang der Meisterschaftsrunde 1951 gezogen. Die Mannschaft wurde in der Sommerpause deutlich „auf Vordermann“ gebracht. In der neuen Serie wollte man auf jeden Fall mit einer ganz anderen Spielstärke aufwarten und das ist bis jetzt in vollem Maße gelungen. Im Moment führt FC St. Pauli die Nordliga an. Holstein Kiel und der HSV sind zwar hartnäckige Verfolger und stehen auf dem Sprung, die vom Millerntor nach Möglichkeit von der Spitze zu verdrängen. Doch es ist für St. Pauli immerhin ein beruhigender Moment, daß vor allem die Hintermannschaft augenblicklich in ausgezeichneter Form ist und nach zehn Spielen die wenigsten Gegentore auf dem Konto hat.


Böttcher-Bilder    

 

Titel des Sammelwerks: Fußball Bilder

Jahr: 1951

Sammelbilder: 24

Sammelbilder mit FCSP-Bezug:

 

Serie A, Bild Nr. 2: Noch im Fallen schiebt Eckel (1. FC Kaiserslautern) den St. Paulianern das Leder ins Netz. Serie A, Bild Nr. 12: St. Pauli Torwartz Alm läßt dem Westmeister Schalke 04 keine Chance (7.05.51)             

 

Anmerkung: Bilder bekannt. Die Serie A umfast 24 Bilder aus dem Fußballsport des Jahres 1951. "Bötcher Bilder" erhalten sie als Gratisgabe zu Ihren Einkäufen bei...